von Frauen mit Frauen für Frauen
Aktuell
Nun ist es so weit: Jolanda Spirig liest bei uns im Frauenforum aus ihrem neuen Buch. Hinter dem Ladentisch Eine Familie zwischen Kolonialwarenund geistlichen Herren Chronos Verlag, Zürich, 2020 17. November 2020 um 19:30 Restaurant Hecht Büchelstr.18, Widnau
Unser Highlight :
Aus NZZ Geschichte: „Der Vater ist Chauffeur und Gärtner bei der päpstlichen Botschaft in Bern. Die Mutter führt einen kleinen Laden und liefert den geistlichen Herren Lebensmittel. Umgekehrt versorgt der Vatikan die Familie reichlich mit Moral – einer Moral des Opfers und der Unterwerfung. Was aber soll die Tochter damit, ein Kind, das Fragen stellt, weil es die Erbsünde so wenig versteht wie den Umstand, dass der Vater abstimmen geht, die Mutter aber nicht? Mehr als ein halbes Jahrhundert später erzählt die Journalistin Jolanda Spirig die Geschichte von Martha Beéry, geborene Artho, heute 78. Das Buch handelt von einer Frau die lange ‘mit angezogener Handbremse’ (Spirig) lebt, aber auch leise bleibt, als sie in der Frauenbewegung tätig wird. Zugleich spiegelt sich hier die Geschichte einer Generation. Und die Alltagsschweiz in den 1940er und 1950er Jahren.“ ( Daniel Di Falco, Mai 2020)
Aus der Laudatio von Dr. Heidi Witzig „Die Geschichten und Interviews von unten erfordern nicht nur Zeit, sondern auch Kraft und Energie, allen erdenklichen Quellen nachzugehen, Vernetzungen und Verbindungen nachzuspüren. Jolanda Spirig hat im Lauf der Zeit nicht nur erstaunliche Fertigkeiten im Sammeln und Auswerten von Dokumenten, Fotos, Tagebüchern usw. entwickelt – ich als Historikerin kann das beurteilen –, sondern auch einen äusserst eleganten Schreibstil, der zwischen verschiedenen Zeitepochen, Beziehungsgeflechten, hin- und herfliegt und oft auch verschiedene Bedeutungsebenen verbindet. Von Buch zu Buch wird das Geflecht dichter. Ihre Bücher sind alle von hoher Qualität.“ (Dr. Heidi Witzig, Historikerin, Buchvernissage, 8.3.2020) Das Buch ist breit und prominent besprochen worden, (https://jolandaspirig.ch/portfolio/hinter-dem-ladentisch/), doch öffentlich gelesen hat die Autorin bisher nur zweimal: an der Buchvernissage in St. Gallen und an der Buchpräsentation in Bern. Mit dem Lockdown wurden alle weiteren Veranstaltungen abgesagt.
von Frauen mit Frauen für Frauen
Aktuell
Nun ist es so weit: Jolanda Spirig liest bei uns im Frauenforum aus ihrem neuen Buch. Hinter dem Ladentisch Eine Familie zwischen Kolonialwaren und geistlichen Herren Chronos Verlag, Zürich, 2020 17. November 2020 um 19:30 Restaurant Hecht Büchelstr.18, Widnau
Unser Highlight :
Aus NZZ Geschichte: „Der Vater ist Chauffeur und Gärtner bei der päpstlichen Botschaft in Bern. Die Mutter führt einen kleinen Laden und liefert den geistlichen Herren Lebensmittel. Umgekehrt versorgt der Vatikan die Familie reichlich mit Moral – einer Moral des Opfers und der Unterwerfung. Was aber soll die Tochter damit, ein Kind, das Fragen stellt, weil es die Erbsünde so wenig versteht wie den Umstand, dass der Vater abstimmen geht, die Mutter aber nicht? Mehr als ein halbes Jahrhundert später erzählt die Journalistin Jolanda Spirig die Geschichte von Martha Beéry, geborene Artho, heute 78. Das Buch handelt von einer Frau die lange ‘mit angezogener Handbremse’ (Spirig) lebt, aber auch leise bleibt, als sie in der Frauenbewegung tätig wird. Zugleich spiegelt sich hier die Geschichte einer Generation. Und die Alltagsschweiz in den 1940er und 1950er Jahren.“ ( Daniel Di Falco, Mai 2020)
Aus der Laudatio von Dr. Heidi Witzig „Die Geschichten und Interviews von unten erfordern nicht nur Zeit, sondern auch Kraft und Energie, allen erdenklichen Quellen nachzugehen, Vernetzungen und Verbindungen nachzuspüren. Jolanda Spirig hat im Lauf der Zeit nicht nur erstaunliche Fertigkeiten im Sammeln und Auswerten von Dokumenten, Fotos, Tagebüchern usw. entwickelt – ich als Historikerin kann das beurteilen –, sondern auch einen äusserst eleganten Schreibstil, der zwischen verschiedenen Zeitepochen, Beziehungsgeflechten, hin- und herfliegt und oft auch verschiedene Bedeutungsebenen verbindet. Von Buch zu Buch wird das Geflecht dichter. Ihre Bücher sind alle von hoher Qualität.“ (Dr. Heidi Witzig, Historikerin, Buchvernissage, 8.3.2020) Das Buch ist breit und prominent besprochen worden, (https://jolandaspirig.ch/portfolio/hinter-dem-ladentisch/), doch öffentlich gelesen hat die Autorin bisher nur zweimal: an der Buchvernissage in St. Gallen und an der Buchpräsentation in Bern. Mit dem Lockdown wurden alle weiteren Veranstaltungen abgesagt.